Satzung

Satzungsänderung (Alt mit Neu)

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Satzung alt vom 12. April 2003

Auf Basis der vorhandenen Satzungen des KKV Lagesbüttel eingetragen beim Amtsgericht in Gifhorn vom:

24. Oktober 1983
12. Oktober 1988
07. März 1994
21. November 1995

und des SV Lagesbüttel eingetragen beim Amtsgericht in Gifhorn vom:

08. Juni 1999

zur Verschmelzung des KKV-Lagesbüttel e. V. von 1936 mit dem SV Lagesbüttel e. V. von 1961 als Sportgemeinschaft Lagesbüttel Bearbeitungsvermerke:

23.02.2003 1. Entwurfsbesprechung
17.03.2003 2. Überarbeitung
23.03.2003 3. kleine redaktionelle Korrekturen


Inhaltsverzeichnis


§ 1

Name und Sitz der Sportgemeinschaft

Der Sitz der Sportgemeinschaft ist 38179 Schwülper, OT Lagesbüttel, Waller Lehmweg 8. Die Sportgemeinschaft führt den Namen Sportgemeinschaft Lagesbüttel e. V. und setzt sich aus den bisherigen selbstständigen Vereinen “KKV Lagesbüttel e. V. von 1936” eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht Gifhorn unter der Nummer 545 und dem “SV Lagesbüttel e. V. von 1961” eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht Gifhorn unter der Nummer 1200 zusammen. Das Inventar wird durch das Inventarverzeichnis ausgewiesen. Die bisherigen selbstständigen Vereine führen künftig ihre Namen (Sparte Schießen – KKV Lagesbüttel von 1936) und (Sparte allgemeiner Sport – SV Lagesbüttel von 1961) als Spartennamen innerhalb der Sportgemeinschaft Lagesbüttel e. V. weiter.

§ 2

Zweck der Sportgemeinschaft

Die Sportgemeinschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung . Sie betreibt Sparten für sportliche Aktivitäten, hält regelmäßige Übungsabende in den Sparten ab und nimmt an den offiziellen Wettbewerben teil. Zu den Aufgaben der Sportgemeinschaft gehören insbesondere die Ausrichtungen von Meisterschaften, Fördervorhaben und Weiterbildungslehrgängen.

Die Sportgemeinschaft ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke und erstrebt keinen Gewinn.

Die Mittel der Sportgemeinschaft dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln der Sportgemeinschaft. Die Sportgemeinschaft darf ihre Mittel weder für die unmittelbare noch für die mittelbare Unterstützung oder Förderung politischer Parteien verwenden.

Sie darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.

§ 3

Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 4

Mitgliedschaft

Der Sportgemeinschaft hat:

  • jugendliche Mitglieder bis 18 Jahre
  • Mitglieder über 18 Jahre
  • Ehrenmitglieder
  • fördernde Mitglieder

Die Aufnahme erfolgt durch schriftliche Anmeldung beim Vorstand. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstandsbeschluß. Eine eventuelle Nichtaufnahme wird dem bzw. der Antragsteller(in) schriftlich mitgeteilt.

Jedes neu aufgenommene Mitglied erhält eine Sportgemeinschaftssatzung. Das neue Mitglied verpflichtet sich, durch seine Beitrittserklärung, die Satzung anzuerkennen und zu achten.

Mitglieder, die sich um die Sportgemeinschaft ganz besondere Verdienste erworben haben, können von der Hauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Voraussetzung hierbei ist entweder ein Mindestalter von 60 Jahren oder in Summe mindestens eine 25-jährige Zugehörigkeit in den Ursprungsvereinen und der Sportgemeinschaft.

§ 5

Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder haben freien oder ermäßigten Zutritt zu allen Sportgemeinschaftsveranstaltungen. Ausnahmen werden von Fall zu Fall durch Vorstandsbeschluß bestimmt.

Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Sportgemeinschaft nach besten Kräften zu fördern, die festgesetzten Beiträge und Umlagen zu leisten und die von der Sportgemeinschaftsleitung zur Aufrechterhaltung des Sportbetriebes erlassenen Anordnungen zu beachten.

Mitglieder, die die Sportgemeinschaftsinteressen schädigen und trotz wiederholter Mahnung nicht davon ablassen, können aus dem Sportgemeinschaft ausgeschlossen werden. Das Gleiche gilt, wenn die Sportgemeinschaftsbeiträge nach Fälligkeit nicht innerhalb einer Frist von einem Monat bezahlt werden.

Ehrenmitglieder genießen alle Rechte und Pflichten der ordentlichen Mitglieder.

Jedes Mitglied ab 18 Jahre besitzt Stimm- und Wahlrecht ab der nach der Aufnahme folgenden Versammlung. Wählbar sind Mitglieder über 18 Jahre.

Über Ehrungen für besondere Verdienste und Leistungen entscheidet der Vorstand. Entscheidungen über eine Ehrenmitgliedschaft werden von der beschlußfähigen Mitgliederversammlung getroffen.

§ 6

Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt mit dem Tod des Mitgliedes oder durch schriftliche Austrittserklärung mit dem Ende des Geschäftsjahres. Der Beitrag und die Umlagen sind bis zum Erlöschen der Mitgliedschaft zu bezahlen.

Ein Sportgemeinschaftsmitglied kann durch Beschluß des Vorstandes ausgeschlossen werden (§ 5 Abs. 2 und 3). Bei Stimmengleichheit entscheidet die geheime Abstimmung.

Das ausgeschlossene Mitglied ist berechtigt, in der nächsten Hauptversammlung, Berufung einzulegen, die dann durch Beschluß entscheidet.

Ausgetretene und ausgeschlossene Mitglieder verlieren jedes Anrecht an die Sportgemeinschaft und seinen Einrichtungen.

§ 7

Beiträge der Mitglieder

Jedes Sportgemeinschaftsmitglied bezahlt einen Jahresbeitrag, dessen Höhe von der Hauptversammlung bestimmt wird.

Beitragsfrei sind Ehrenvorsitzende und Ehrenmitglieder, Härtefälle, Wehr- und Ersatzdienstleistende. Härtefälle werden vom Vorstand entschieden.

Sämtliche Einnahmen der Sparten der Sportgemeinschaft sind zur Erfüllung des Sportgemeinschaftszweckes (§2) zu verwenden.

§ 8

Leitung und Verwaltung

Der geschäftsführende Vorstand besteht aus dem bzw. der 1. Vorsitzenden (Vorstandsvorsitzenden), dem bzw. der 2. Vorsitzenden (Vorstand allgemeine Verwaltung), dem bzw. der Kassierer(in) (Vorstand Finanzen), dem bzw. der Schriftführer(in) (Vorstand Presse und Schriftverkehr), dem bzw. der Schießsportleiter(in) (Vorstand Schießen -KKV Lagesbüttel von 1936) und dem bzw. der Sportleiter(in) (Vorstand allgemeiner Sport -SV Lagesbüttel von 1961).

Der bzw. die 1. Vorstandsvorsitzende leitet die Sportgemeinschaftsgeschäfte und vertritt die Sportgemeinschaft gerichtlich und außergerichtlich. Der Vorstand allgemeine Verwaltung vertritt die Sportgemeinschaft bei Verhinderung des bzw. der 1. Vorstandsvorsitzenden in den gesetzlich zulässigen Fällen.

Der Vorstand wird von der Hauptversammlung auf jeweils zwei Jahre gewählt. Die Vorstandmitglieder bleiben bis zur Wahl ihrer Nachfolger im Amt.

Dem Vorstand obliegt es, die Veranstaltungen der Sportgemeinschaft festzulegen, sowie Sonderkommissionen zur Erledigung bestimmter Angelegenheiten zu bestellen. Er entscheidet in allen in den Satzungen vorgesehenen Fällen. Die Sitzungen werden geleitet von dem bzw. der 1. Vorsitzenden, im Falle der Verhinderung von dem bzw. der 2. Vorsitzenden.

Über die Sitzungen und Beschlüsse wird von dem bzw. der Schriftführer(in) ein Protokoll geführt, das von dem bzw. der Sitzungsleiter(in) gegenzuzeichnen ist.

Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor einer Hauptversammlung aus, so ist der Vorstand berechtigt eine Ersatzperson zu wählen, die bis zur nächsten Hauptversammlung an die Stelle der ausgeschiedenen Person tritt.

Scheidet der bzw. die 1. Vorsitzende (Vorstandsvorsitzende(n)) aus, dann tritt an seine bzw. ihre Stelle der bzw. die 2. Vorsitzende (Vorstand allgemeine Verwaltung).

Scheidet der bzw. die 2. Vorsitzende (Vorstand allgemeine Verwaltung) aus, so wird er bzw. sie bis zur nächsten Hauptversammlung durch den bzw. die Kassierer(in) (Vorstand Finanzen) vertreten.

Scheidet der bzw. die 1. Hauptkassiere(in) (Vorstand Finanzen) aus, so wird er bzw. sie bis zur nächsten Hauptversammlung durch den bzw. die Kassierer(in) aus den vorhandenen Sparten vertreten.

§ 9

Kassenprüfer

Die Hauptversammlung wählt auf die Dauer von 2 Jahren drei Kassenprüfer(innen) und zwei Ersatzpersonen. Die drei ersten Kassenprüfer(innen) haben nach dem Abschluß des Geschäftsjahres eine Kassenprüfung aller vorhandenen Kassen vorzunehmen und darüber in der Hauptversammlung zu berichten.

§ 10

Status

Sämtliche Organe der Sportgemeinschaft üben ihre Tätigkeiten ehrenamtlich aus. An kein Sportgemeinschaftsmitglied dürfen Gewinnanteile, Zuwendungen, unverhältnismäßig hohe Vergütungen oder Ähnliches gezahlt werden.

§ 11

Hauptversammlung

Die Hauptversammlung soll in den ersten drei Monaten des folgenden Kalenderjahres durchgeführt werden. Sie wird von dem bzw. der 1. Vorsitzenden, im Falle seiner bzw. ihrer Verhinderung, von dem bzw. der 2. Vorsitzenden, einberufen und geleitet. Die Einladung soll spätestens 2 Wochen vorher unter Mitteilung der einzelnen Punkte der Tagesordnung durch Veröffentlichung erfolgen.

Die Tagesordnung soll folgende Punkte mindestens enthalten:

  • Berichte des geschäftsführenden Vorstandes und seiner Mitarbeiter über das abgelaufene Geschäftsjahr
  • Entlastung des geschäftsführenden Vorstandes und seiner Mitarbeiter
  • Etwa anfallende Wahlen zum Vorstand und der Kassenprüfer
  • Genehmigung des Haushaltsvoranschlages für das neue Geschäftsjahr
  • Anträge

Anträge zur Hauptversammlung können nur berücksichtigt werden, wenn sie mindestens 3 Tage vor der Versammlung schriftlich bei einem Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes eingereicht worden sind.

Bei der Beschlußfassung entscheidet im Normalfall die einfache Mehrheit der stimmberechtigten anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die geheime Abstimmung.

Über die Hauptversammlung ist ein Protokoll zu führen, das von dem bzw. der Versammlungleiter(in) und dem bzw. der Schriftführer(in) unterschrieben wird.

§ 12

Außerordentliche Hauptversammlung

Der bzw. die 1. Vorsitzende kann jederzeit eine außerordentliche Hauptversammlung mit Frist von einer Woche einberufen.

Der bzw. die 1. Vorsitzende muß eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, wenn von mindestens 1/3 der stimmberechtigten Mitglieder der Sportgemeinschaft unter Angabe des Grundes dieses verlangt wird.

Die außerordentliche Hauptversammlung hat die gleichen Befugnisse wie eine ordentliche Hauptversammlung.

Für die Durchführung gelten die gleichen Bestimmungen wie im § 11.

§ 13

Mehrheiten bei besonderen Beschlüssen

Zur Beschlußfassung über folgende Punkte ist die Mehrheit von drei viertel der in der Hauptversammlung erschienen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich:

  • Ausschluß eines Mitgliedes
  • Auflösung bzw. Verschmelzung der Sportgemeinschaft, wenn nicht mindestens 7 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder sich entschließen sie weiter zu führen

In diesem Fall kann die Sportgemeinschaft nicht aufgelöst bzw. verschmolzen werden.

Zur Änderung des Zweckes der Sportgemeinschaft ist die Zustimmung aller in der Hauptversammlung erschienen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

§ 14

Auflösung der Sportgemeinschaft

Im Falle der Auflösung der Sportgemeinschaft ist dessen Vermögen auf die örtliche Gemeindeverwaltung, mit der Auflage, dieses Vermögen ausschließlich und unmittelbar für

gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 2 dieser Satzung, im Ortsteil Lagesbüttel zu verwenden, zu übertragen.

Dasselbe gilt bei der Aufhebung der Sportgemeinschaft oder bei Wegfall des bisherigen Sportgemeinschaftszweckes.

 

Diese Satzung wurde durch Beschluß der Gründungsversammlung der Sportgemeinschaft Lagesbüttel genehmigt und beschlossen.

 

Lagesbüttel, den 12.April 2003

 


Uniformordnung

Gemäß Beschluß der Hauptversammlung des KKV aus dem Jahre 1983 sind die Sportgemeinschaftsmitglieder der Sparte Schießsport nicht verpflichtet eine Uniform zu kaufen. Wer jedoch eine Uniform trägt, hat sich an folgende Regeln zu halten:

Schützen

  • Hose schwarz
  • Schuhe schwarz
  • Socken schwarz
  • Hemd weiß
  • Binder grün mit Schützenwappen (gekreuzte Gewehre mit Eichenlaub)
  • Uniformjacke grau
  • Hut dunkelgrau mit grünem Hutband und dunkler Steckfeder

Schützendamen

  • Rock bzw. Hose schwarz
  • Schuhe schwarz
  • Bluse weiß
  • Uniformjacke grau mit dunkelgrünem Kragen bzw. Schultertuch

Grundbestückung der Schützen- und Schützendamenjacken

  • Farbe grau
  • Kragen dunkelgrün mit Eichenlaubnadel in silber an der rechten und linken Kragenspitze
  • Schulterstücke grün
  • Kreisabzeichen des Kreisschützenverbandes Gifhorn am linken Oberarm
  • Ärmelstreifen des KKV am linken Unterarm
  • Knöpfe grün mit gekreuztem Gewehr

Amtierende Majestäten tragen bei allen offiziellen Anlässen der Sportgemeinschaft bzw. bei allen offiziellen Anlässen an denen die Sportgemeinschaft teilnimmt die Königskette.

Schärpenordnung:

Gemäß Beschluß des Vorstandes des KKV aus dem Jahre 1986 sind für die Kennzeichnung folgende Regeln bei der Vergabe der Schärpen festgelegt:

Fahnenträger

  • grün / weiße Schärpe
  • weiße Handschuhe

Majestäten

  • grün für den 1.Rang
  • rot für den 2. Rang
  • gelb für den 3. Rang